Über das Projekt

Über das Projekt

Im Rahmen des Projekts, das der Polnische Städtebund (Związek Miast Polskich) ins Leben gerufen hat und das aus Mitteln des EU-Fonds “Europa für Bürger” mitfinanziert wird, entsteht ein Internetportal, das an die Vertreibungen erinnert und thematisch mit ihnen verbundene Bestände öffentlicher und privater Sammlungen erschließt. Geplant sind auch eine Buchveröffentlichung sowie neue, lokale Tafeln zur Ergänzung der bestehenden Ausstellung “Vertreibungen 1939…”. Diese Ausstellung war bisher in 20 polnischen Städten zu sehen; in den Jahren 2014-16 wird sie in weiteren polnischen und deutschen Städten gezeigt werden.

In jeder polnischen Stadt, die wir mit der AUSSTELLUNG besuchen, werden wir EHRENAMTLICHE HELFER aus der Jugend und Vertreter lokaler Vereine, Medien und Meinungsführer in unsere Arbeit einbeziehen. Wir hoffen, dass die Vertreibungen polnischer Bürger aus den an das Dritte Reich angegliederten Gebieten infolge unseres Wirkens in den von uns besuchten Städten, in Polen und ganz Europa zum THEMA BÜRGERSCHAFTLICHER DEBATTE UND REFLEXION werden.

Wir werden durch Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen und die Ausstellung selbst kulturelle Angebote bereitstellen, die sich an die gesamte Bürgerschaft wenden. Gleichzeitig sind wir bestrebt mit Schulen zusammenzuarbeiten, nicht zuletzt, um ehrenamtliche Helfer und Teilnehmer an Workshops zu gewinnen. In diesen Workshops sollen Techniken der Dokumentation historischer Ereignisse, Grundlagen der Teamarbeit und die Redaktion von Veröffentlichungen erarbeitet werden. Die ehrenamtlichen Helfer werden Informationen und Erlebnisberichte über die Vertreibungen und andere wichtige Ereignisse der Besatzungszeit in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft suchen – indem sie ihre Großeltern oder Nachbarn befragen und in den Sammlungen örtlicher Bibliotheken und Archive nach Material suchen. Wir planen auch ONLINE-BERATUNGEN UND SCHULUNGEN zur Erhöhung der historischen, journalistischen und künstlerischen Kompetenzen der EHRENAMTLICHEN HELFER. Ihre Arbeit soll sich in Aufzeichnungen (hauptsächlich Videos) sowie Kopien von Dokumenten und Fotos niederschlagen. Diese “Einträge” sollen unsere Webseite aufbauen, die gleichzeitig auch ein Kommunikationswerkzeug zwischen allen Projektbeteiligten sein soll. Unter Beteiligung der ehrenamtlichen Helfer werden auch Tafeln zu lokalen Aspekten des Themas entstehen, die bei weiteren Auftritten der Ausstellung zu deren ständigen Bestandteilen werden sollen.

In jeder Stadt sollen – gestützt auf die von den ehrenamtlichen Helfern geleisteten Recherchen – drei bis vier Zeitzeugen ermittelt werden, deren Berichte wir durch ein professionelles Filmteam aufzeichnen und für die Sendung im Fernsehen aufbereiten werden.

Als Medienpartner haben wir das Erste Programm des öffentlich-rechtlichen polnischen Fernsehens TVP S.A. sowie dessen Regionalprogramm TVP Poznań gewinnen können.

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